Sei mir gegrüßt, Mainstreamverweigerer

Vor einiger Zeit hat eine große Literaturseite meine Leser*innen als "Mainstreamverweigerer" bezeichnet und ich gestehe, dass mich dieser Ausdruck sehr geehrt hat. Nicht nur in meinen Büchern, sondern auch im realen Leben bewege ich mich abseits des Systems. Erfinde mich jeden Tag neu. Ich liebe die bunte Vielfalt auf unserem Planeten. Künstler, die ausdrücken, was sie fühlen, wie sie die Welt sehen. Frei von jeglicher Zensur oder gesellschaftlichen Begrenzungen. Heute erfordert die natürlichste Sache der Welt, "man selbst zu sein", den größten Mut. 

 

Franz Kafka schrieb es einst so passend:

„Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Damit es uns glücklich macht, wie Du schreibst? Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten, und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder vorstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.“

 

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